Henriette Mehn

Henriette Mehn

Wahlkreis 43

Über mich

Aufgewachsen in der Oberlausitz, kam ich 2015 für mein Gymnasiallehramtsstudium (Fächer: Deutsch, Latein) nach Dresden. Nachdem ich mich schon als Schülerin im Schülerrat meiner Schule eingebracht hatte, verschlug es mich an der Universität in die Hochschulpolitik. Mein Schwerpunkt dort war die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung der Lehramtsausbildung am Standort Dresden und in ganz Sachsen. Außerdem war ich im Bereich „Qualität von Studium und Lehre“ tätig und setzte mich z.B. für eine stärkere Implementierung von E-Learning in den Studiengängen der TU ein.

Seit Anfang 2018 engagiere ich mich bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, vor allem in den Bereichen Bildungs-, Hochschul- und Europapolitik.

Als Mitglied des Vorstands der Dresdner Grünen war ich maßgeblich an der Ausarbeitung des Kommunalwahlprogramms für die Kommunalwahl 2019 beteiligt. Dass wir Dresdner Grünen hier die richtigen Schwerpunkte gesetzt haben, wurde deutlich, als die Dresdnerinnen und Dresdner uns am 26.5. erstmals zur stärksten Kraft im Dresdner Stadtrat wählten. 

Ich darf nun gemeinsam mit zwei weiteren GRÜNEN Vertreterinnen unsere Positionen in den Stadtbezirksbeirat Prohlis einbringen.

Als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Europa war ich neben dem Kommmunalwahlkampf auch im Europawahlkampf sehr aktiv, den wir sächsischen GRÜNEN bewusst schwerpunktmäßig abseits der großen Städte geführt haben. Unsere zukünftige Arbeit wird von der Unterstützung durch eine sächsische GRÜNE Abgeordnete im Europaparlament, Anna Cavazzini, sicher profitieren.

Mit dem Rückenwind aus diesen beiden Wahlkämpfen werde ich mich nun ganz dem Landtagswahlkampf widmen, um ab September als neu gewählte Abgeordnete im sächsischen Landtag tagtäglich die Zukunft des Freistaats mitgestalten zu können. 

Meine Vorhaben

Ich möchte Sachsen mitgestalten. Ich möchte an den Entwicklungen des Freistaates mitwirken und auch anderen Menschen die Möglichkeit geben, sich einzubringen. Damit wir in Bereichen wie Klimaschutz, Mobilität, Digitalisierung, aber auch im Bereich Bildung generationengerechte Lösungen finden, ist es mir ein großes Anliegen, Politik mit interessierten und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam voranzubringen, sie in meine politische Arbeit einzubeziehen und somit auch ihre Interessen in die Diskussionen um die Zukunft des Freistaats einzubringen. Damit stehe ich in der guten Tradition grüner Politik, die als zwei ihrer Kernelemente ein transparentes Arbeiten und die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern anstrebt.

Außerdem will ich dazu beitragen, dass Politik in diesem Freistaat wieder mit einer positiven Zukunftsvision gestaltet wird, dass bei anstehenden Herausforderungen wie dem Kohleausstieg, der Verkehrswende und der Weiterentwicklung unseres Bildungssystems nicht nur Kritiker und Schwarzmaler gehört werden, sondern auch Fürsprecher*innen eine starke Stimme haben und endlich Schluss ist mit einer Politik, die hofft,, Probleme würden sich durch Ignoranz lösen und wir uns stattdessen noch viel mehr als bisher darauf konzentrieren mit einer demokratischen Streitkultur um Lösungen und Kompromisse zu ringen, die uns alle voranbringen.

Während meines Studiums habe ich mich vor allem in der Bildungs- und Hochschulpolitik engagiert. Hier konnte ich oft einzelnen Studierenden bei ihren Problemen helfen, aber auch für gesamte Studiengänge positive Weiterentwicklungen, inhaltlicher wie struktureller Natur, anstrengen.

Als Studentin waren meine Einflussmöglichkeiten nichtsdestotrotz begrenzt. Deshalb möchte ich mein Engagement fortan als Abgeordnete im Sächsischen Landtag ausüben, um zum Einen gestärkt durch diese neue Position und mein Umfeld Projekte anzugehen, die aus der Position einer Studentin nicht realisiert werden konnten -  die Einführung eines Gesetzes zur Lehrer*innenbildung beispielsweise - , zum Anderen möchte ich darauf hinzuwirken, dass gerade in der Bildungs- und Hochschulpolitik die Stimmen der fachkundigen Interessenvertreter*innen stärker als bisher Gehör finden, dass auch abseits vom Parlament eine demokratische Entscheidungsfindung der Normalfall wird.

Nicht zuletzt bin ich überzeugt, dass gerade dann, wenn es um die Verteilung von Fördergeldern geht, engagierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort in die Debatte einbezogen werden müssen. Da die nächste EU-Förderperiode im Jahr 2021 beginnt, steht dieses Thema für mich ebenfalls hoch auf der Agenda.